Im Leben sind es oft die einfachen Dinge, die eine große Wirkung haben.
Das gilt auch für Entspannungsmethoden.
In meiner Arbeit arbeite ich seit vielen Jahren mit zwei Methoden, die in Europa schon lange erfolgreich angewendet werden und wissenschaftlich entwickelt wurden.
Autogenes Training
Diese Methode wurde von dem deutschen Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt.
Die Grundlage ist eigentlich ganz einfach:
Wenn wir unsere Augen schließen und unsere Aufmerksamkeit bewusst auf unseren Körper richten, beginnt der Körper langsam, sich zu entspannen.
Beim Autogenen Training lernen wir, unseren Körper bewusster wahrzunehmen.
Verspannte Muskelgruppen können sich lösen und auch innere Anspannung darf langsam nachlassen.
Ein besonders wertvoller Bestandteil dieser Methode ist, dass wir lernen, uns selbst positive Suggestionen zu geben.
Das bedeutet:
Wir lernen, bewusst mit uns selbst zu sprechen und dadurch unsere Gedanken und unser inneres Erleben positiv zu beeinflussen.
Gerade im Umgang mit Stress, Sorgen oder gesundheitlichen Belastungen kann das sehr hilfreich sein.
Auch ich persönlich habe durch diese Methode sehr viel profitieren können. Deshalb empfehle ich sie von Herzen weiter.
Progressive Muskelentspannung
Die Progressive Muskelentspannung wurde von dem Physiologen Edmund Jacobson entwickelt.
Er stellte fest, dass eine Muskelgruppe, die für kurze Zeit bewusst angespannt und anschließend wieder losgelassen wird, danach deutlich tiefer entspannen kann.
Das Prinzip ist also ganz einfach:
Wir spannen einzelne Muskelgruppen kurz an – und lassen sie danach wieder bewusst los.
Dadurch lernen wir, Spannung im Körper besser wahrzunehmen und gezielt zu lösen.
Gerade nach einem stressigen Tag empfinden viele Menschen diese Methode als besonders wohltuend.
Die Progressive Muskelentspannung wird seit vielen Jahren erfolgreich in Europa angewendet und hat sich in vielen Bereichen bewährt. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen sogar die Kosten für entsprechende Kurse.
Entspannung, die in den Alltag passt
Das Schöne an beiden Methoden ist:
Nachdem man sie einmal gelernt hat, kann man sie auch zu Hause ganz selbstständig anwenden.
Viele Teilnehmerinnen berichten schon nach kurzer Zeit:
„Ich nehme Stress viel früher wahr.“
„Ich höre bewusster auf meinen Körper.“
„Ich kann am Abend besser abschalten.“
Es geht nicht darum, das ganze Leben zu verändern.
Manchmal reichen schon ein paar Minuten am Tag, um innezuhalten, den Körper zu entspannen und wieder bei sich selbst anzukommen.
Genau das versuche ich in meinen Kursen zu vermitteln.
Denn wenn wir lernen, auf unseren Körper zu hören, finden wir oft viel leichter zurück zu mehr Ruhe und innerer Balance.
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